Brandalarm am frühen Samstagnachmittag in Kitzbühel! Der Dachstuhl eines Einfamilienhauses stand plötzlich aus bisher noch unbekannter Ursache in Flammen. Florianijünger aus der Gamsstadt und aus Aurach konnten das Feuer nach mehreren Stunden löschen. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Kurz nach 13 Uhr heulten in Kitzbühel die Sirenen. Im Bereich Oberaigen hatte der Dachstuhl eines Einfamilienhauses zu brennen begonnen. „Aufgrund eines Rauchmelders wurden die beiden Bewohner, die sich im Haus befanden, auf das Feuer aufmerksam und flüchteten ins Freie“, heißt es seitens der Polizei.
Mit schwerem Atemschutz versuchten 38 Feuerwehrleute der Stadtfeuerwehr Kitzbühel, die mit sieben Fahrzeugen rasch vor Ort waren, den Brand zu bekämpfen. „Aufgrund der komplexen Dachkonstruktion mit mehreren Zwischendecken und dem damit verbundenen massiven Atemschutzeinsatz wurde die Nachbarfeuerwehr Aurach zur Unterstützung nachalarmiert“, erklärt die Stadtfeuerwehr in einer Aussendung.
Brandursache noch unklar
Nach knapp drei Stunden konnte „Brand aus“ gegeben werden. „Abschließende Nachlösch- und Aufräumarbeiten wurden durchgeführt“, betonen die Florianijünger. Nach Absprache mit der Polizei sowie mit dem zuständigen Hausmeister wurde das Dach provisorisch mit Planen abgedeckt. Der Kaminkehrer kontrollierte anschließend den Ofen sowie den Bereich des Kamins, konnte aber vorerst keine Ursache für den Brand feststellen. „Eine CO-Messung im Gebäude verlief negativ“, weiß die Feuerwehr. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.
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