Zigaretten sind schon zum kleinen Luxus geworden bei Preisen pro Packung jenseits der fünf oder sechs Euro sind die 40 Euro Taschengeld für Asylwerber schnell aufgebraucht. Deshalb gingen zwei Bewohner des Quartiers in St. Georgen im Attergau wohl auch mit Steinen zum Einkaufen.
Das Duo, ein 35-jähriger Weißrusse und ein 38-Jähriger aus Moldawien machten einen gewaltigen Lärm, als sie am Donnerstagabend kurz vor 20 Uhr versuchten, einen Zigarettenautomaten in Sankt Georgen im Attergau mit zwei handgroßen Steinen einzuschlagen. Nachbarn und Spaziergeher wurden aufmerksam und schlugen bei der Polizei Alarm.
Als die Beamten kamen, wollten die beiden Bewohner des Bundesasylzentrums flüchten, kamen aber nicht weit und wurden vorübergehend festgenommen. Damit war aber noch nicht Schluss. Denn der Weißrusse bedrängte eine der anwesenden Polizistin, wollte sie wegschubsen und es kam zu einem Gerangel. Dabei wurde die Beamtin leicht verletzt.
Die Asylwerber wurden nach der Befragung auf freien Fuß gesetzt und angezeigt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.