Anschlag geplant
IS-Sympathisant an Österreichs Grenze gestoppt
Die deutsche Polizei konnte einen 18-jährigen Deutschen kurz vor der österreichischen Grenze stoppen, der einen islamistisch motivierten Anschlag geplant haben soll. Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte der junge Mann eine Reise in den Irak geplant gehabt.
Dort wollte sich der Verdächtige den Angaben zufolge der Terrormiliz Islamischer Staat anschließen. Zuvor habe sich der 18-Jährige unter anderem Baupläne für Spreng- und Brandvorrichtungen besorgt. Um das Ziel zu erreichen, möglichst viele Menschen zu töten, habe der junge Mann auch eine vollautomatische Waffe auf seiner „Einkaufsliste“ gehabt. Als Anschlagsort sei Frankfurt ausgewählt worden. Die Behörden waren dem 18-Jährigen bereits seit dem Sommer auf der Spur.
Lesen Sie auch:
Anschlagsplan vorerst aufgegeben
Bei einer ersten Hausdurchsuchung im vergangenen August wurden unter anderem IS-Flaggen sichergestellt. Verdeckte Ermittler fanden hinterher heraus, dass der Mann aus Furcht vor einer Entdeckung seinen geplanten Anschlag zunächst aufgab. Stattdessen wollte er sich dem IS anschließen, um „Ungläubige zu ,schlachten‘ und gegen staatliche Institutionen zu kämpfen“, hieß es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.