Niederösterreich

In tiefen Gräben kämpft es sich besser

Der eine wolle sich „lieber eine Hand abhacken“, als von seinen Forderungen abrücken. Der andere sieht im Wahlergebnis ein „5 zu 4 gegen das System Mikl-Leitner“. Was Obergenosse Sven Hergovich und der freiheitliche Frontmann Udo Landbauer gestern der ÖVP ausrichteten, klingt - gelinde gesagt - nicht nach einer baldigen Koalitionsvereinbarung. Vielmehr wittern sowohl Rote als auch Blaue derzeit Morgenluft. So schlechte Karten hatte die Volkspartei bei Regierungsverhandlungen in Niederösterreich schon lange nicht. Und ganz so friktionsfrei, wie es die schwarzen Kommunikatoren glauben machen möchten, läuft es nach dem dicken Minus bei der Landtagswahl auch intern nicht. Da hilft es wenig, wenn Chef-Bauernbündler Stephan Pernkopf hinter verschlossenen Türen seiner stellzuvertretenden Landeshauptfrau demonstrativ den Rücken stärkt. Die publikumswirksamen Auftritte, sie wurden zuletzt von anderen Coleurs hingelegt. Lesen Sie heute, wie die FPÖ den Druck auf Johanna Mikl-Leitner noch einmal erhöhte. Außerdem: Wie lange wusste eine Wienerwald-Gemeinde schon vom verschmutzten Trinkwasserspeicher? Warum kritisiert der Rechnungshof eine andere Gemeinde wegen zu lascher Vergaberichtlinien bei Spendengelder? Und können sich die Kindergärtnerinnen in Krems bald auf mehr Geld am Konto freuen? Die „Krone“ hat die Antworten.

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