Wie nah Glück und Leid beieinander liegen, musste ÖSV-Youngster Lukas Feurstein Ende Jänner in Cortina (It) am eigenen Leib erfahren. Dem besten Weltcupresultat folgte eine schwere Verletzung. Nun kämpft sich der 21-jährige Vorarlberger zurück - auch mit der Unterstützung von Marco Rossis Personal Coach.
Heute vor exakt fünf Wochen raste Lukas Feurstein beim Super-G im italienischen Cortina d’Ampezzo mit Startnummer 43 sensationell auf Rang sechs und hatte damit das bestes Weltcupergebnis in seiner jungen Karriere eingefahren. Tags darauf war der Mellauer noch besser unterwegs, lag bei der dritten Zwischenzeit sogar hinter Marco Odermatt (Sz) und Dominik Paris (It) als Dritter auf Podestkurs.
OP-Tisch statt WM-Start
Doch statt den nächsten Coup zu landen und damit auch ÖSV-Chefcoach Marko Pfeifer in Sachen WM-Nominierung nochmals ordentlich ins Grübeln zu bringen, flog der 21-Jährige kurz danach ab und landete mit einem Seitenbandriss und einer starken Knochenprellung im rechten Knie im Fangnetz. Operation in der Privatklinik Hochrum, Saison frühzeitig beendet.
Krücken bereits weg
Seither schuftet Feurstein hart für sein Comeback. „Es gibt gute und schlechte Tage“, berichtet der Heeressportler, der seine Krücken bereits ins Eck stellen konnte und weitestgehend schmerzfrei ist. „Jetzt ist es wichtig, dass ich den körperlichen Zustand wieder herstellen kann, den ich vor dem Sturz hatte.“
Personal Coaching mit Cavada
Daran arbeitet der Head-Pilot mit Personal Trainer Max Cavada, auf dessen Know-How unter anderem auch Ländle-Eishockeyexport Marco Rossi, die Ski-Schwestern Amanda und Angelina Salzgeber sowie Riesentorläufer Stefan Luitz (D) bauen.
Hoffnung auf Skitour lebt
„Ob es mit der erhofften Skitour oder dem freien Skifahren am Saisonende klappt? „Das hängt auch davon ab, wie lange es Schnee hat“, sagt Feurstein augenzwinkernd. „Es wird allerdings sicher noch ein bisschen dauern, bis ich so weit bin."
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