Mail an Lohnverrechner

Betrüger spitzten auf Gehälter von Führungskräften

Niederösterreich
05.03.2023 16:00

Zwei Betrugsmaschen wurden im Bezirk Gmünd ausprobiert. Die Lohnverrechnung einer größeren Firma wurde dabei kurzfristig zwei mal mit realtiv geringem Aufwand geleimt - eine Email reichte. Im anderen Fall setzte man eine Berufsschülerin mittels Handynachricht unter Druck, dass sie gefändet werde, würde sie nicht sofort Geld bezahlen.

Einem dreisten Betrüger beinahe auf den Leim gegangen sind Lohnverrechner eines größeren Betriebes im Bezirk Gmünd. Per E-Mail teilte ein vermeintlicher Mitarbeiter mit, eine neue Bankverbindung zu haben. Prompt wurden 3280 Euro auf dieses angebliche Gehaltskonto überwiesen. Kurz darauf fiel der Schwindel auf und das Geld konnte zurückgeholt werden. Doch der Täter gab offenbar nicht auf. Nur knapp zwei Wochen später landete abermals eine E-Mail im elektronischen Postfach der Firma – diesmal sogar von einem vermeintlichen Chef aus der Geschäftsführung. Erneut wurde eine angeblich neue Kontonummer angegeben. Es folgte die Überweisung von mehr als 7000 Euro – und auch diese konnte rechtzeitig rückgängig gemacht werden.

349 Euro sofort oder Pfändung!
Mit einer anderen Masche versuchten SMS-Betrüger im Bezirk Gmünd ihr Glück: Eine 18-Jährige, die gerade die Berufsschule besucht, fiel aus allen Wolken, als sie folgende Hiobsbotschaft - vorgeblich vom Finanzamt - erhielt: „Ihre offenen Forderungen wurden trotz mehrerer Mahnungen nicht beglichen. Der Gerichtsvollzieher wird in den nächsten Tagen ihren Hausrat pfänden.“ Das könne man mit der sofortigen Überweisung von 349 Euro verhindern. Nach der Transaktion kamen dem Opfer aber Zweifel - das Geld konnte auch in diesem Fall zurückgeholt werden.

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