Eine Studie der Fachhochschule IMC Krems bestätigt: Die Teuerungswelle belastet viele. Um heute über die Runden zu kommen, ist sparen angesagt. Mit welcher Strategie die Befragten auf die aktuellen Preissteigerungen reagieren.
Rund drei Viertel der Befragten geben an, beim Einkaufen zu sparen. Die Preisanstiege seien am stärksten im Bereich Wohnen und Energie, bei Verkehr, Transport, Treibstoff sowie bei den Nahrungsmitteln zu spüren. Die Mehrheit der Befragten passte ihr Konsumverhalten bereits an die Preissteigerung an. Drei Viertel gaben an, dass sie vermehrt reduzierte Produkte kaufen, zwei Drittel bevorzugen Handelsmarken. Mehr als die Hälfte verzichtet auf nicht notwendige Artikel.
Verzicht auf Bio-Produkte und Abos fällt schwer
Bei Bio-Produkten wollen die meisten jedoch keine Einsparungen vornehmen. Und auch nur wenige sind dazu bereit, Streaming-Dienste oder andere Abos zu kündigen. Am wenigsten sparen die Befragten in den Bereichen Gesundheit und Ausbildung.
44 Prozent fällt es eher leicht, sich einzuschränken. Für zehn Prozent ist der Verzicht sehr schwer. Außerdem gestehen 44 Prozent, dass sie gelegentlich mit Ängsten aufgrund der Teuerung zu kämpfen haben.
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