
Seit acht Jahren benötigt eine 71-jährige Oberösterreicherin eine 24-Stunden-Betreuung. Seit ihrem medizinischen Notfall wurde sie auch mit der Pflegestufe 7 eingestuft, jetzt wurde sie aber auf Stufe 5 abgestuft. Der Familie fehlen jetzt 850 Euro im Monat, die Tochter klagt gegen den Bescheid.
„Auf was die Neubemessung gestützt wird, ist mir ein Rätsel. Meine Mutter ist keineswegs zu einer eigenständigen Lebensführung in der Lage“, ist Alexandra R. empört. Ihre Mama Monika W. (71) aus Mondsee ist zwar geistig noch voll da, aber nach einer Reihe medizinischer Notfälle auf eine 24-Stunden-Betreuung angewiesen. Nach einem Gehirnschlag 2003 erkrankte die 71-Jährige im Sommer 2014 an der schweren Nervenkrankheit Guillain-Barré-Syndrom. Dabei kann es zu Lähmungen im ganzen Körper kommen.
Betreuung kostet über 2500 Euro im Monat
„Nach endlosen Aufenthalten auf Intensiv- und Pflegestation konnten wir meine Mama im Jänner 2015 heimholen“, so Tochter Alexandra. Die Wohnung wurde extra behindertengerecht umgebaut. Seither galt für sie Pflegestufe 7, das wurde regelmäßig kontrolliert. Zuletzt im Oktober 2022, doch als der schriftliche Bescheid kam, konnte die Familie die Entscheidung nicht verstehen. Die 71-Jährige wurde plötzlich nur mehr mit Stufe 5 eingestuft, das bedeutet 968 Euro pro Monat - um 850 Euro weniger als davor. Alleine die 24-Stunden-Betreuung kostet im Monat aber über 2500 Euro. „Das bedeutet den finanziellen Ruin“, brachte die Tochter Klage dagegen ein.











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