In Marchtrenk plant ein Unternehmen die Wiederverwertung von Elektrokabeln. Dagegegen steigt der ehemalige rote Vizebürgermeister Engelbert Schöller auf die Barrikaden und kritisiert dabei auch den SP-Bürgermeister.
Nach dem Ende seiner Tätigkeit als SP-Vizebürgermeister in Marchtrenk im Oktober 2021 avanciert Engelbert Schöller zu einem der schärfsten Kritiker des amtierenden Stadtchefs Paul Mahr (SP). Am 4. Februar ruft er zu einer Demo gegen die Pläne für die Ansiedelung einer Elektroschrott-Recycling-Firma zwischen Bundesstraße und Wohnsiedlung auf. Schöller warnt vor Feinstaub und den damit verbundenen gesundheitlichen Schäden.
Kritik an Nähe zu Wohngebiet
Schöller kritisiert auch die Nähe zum angrenzenden Wohngebiet. Er befürchtet auch einen Anstieg der Luft- und Lichtverschmutzung. Weiters gibt es die Sorge vor noch mehr Lärmbelästigung.
Stadtchef sieht sich nicht zuständig
Mahr: „Über die Bewilligung für die Betriebsansiedlung hat ausschließlich das Land zu entschieden, da es sich um das Abfallwirtschaftsgesetz handelt. Als Bürgermeister bin ich nicht zuständig. Die Ansiedelung wurde genau überprüft, wäre sie gesundheitsgefährdend, hätte sie das Land nie genehmigt.“
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