Knapp zehn Jahre nach einer Home Invasion bei einem Unternehmerpaar kommt am 10. Februar der letzte von vier mutmaßlichen Tätern in Ried vor Gericht. Der Mann war im Herbst von Irland ausgeliefert worden. Das Quartett war am 11. Juni 2013 in die Villa des Ehepaars eingedrungen. Die Beute: 775.000.
Zwei Täter sind nach ersten Freisprüchen im Zweifel 2014 in einem neuerlichen Prozess doch noch rechtskräftig verurteilt worden. Der dritte verbüßt in Belgien eine Haftstrafe von 15 Jahren, informierte das Landesgericht am Freitag in einer Aussendung. Der Vierte im Bunde befindet sich seit seiner Auslieferung in Untersuchungshaft. Er muss sich wegen des Verdachts des schweren Raubes und Freiheitsentziehung verantworten, leugnet bisher. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft. Damit besteht Hoffnung, dass der Fall, der die österreichische Justiz mehr als zehn Jahre beschäftigt hat, doch noch gelöst wird.
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