Landtagswahl 2023

ÖVP beschwört „Match um Niederösterreich“ herauf

Niederösterreich
16.01.2023 06:06

Erste Umfragen halten nun eine blau-rote Mehrheit im Land für möglich. Genau das könnte nun aber der ÖVP helfen.

Zwei Wochen vor der Wahl gibt es erstmals Umfragen, die eine rot-blaue, oder eher blau-rote Mehrheit im niederösterreichischen Landtag für möglich halten - die „Krone“ berichtete. Und dennoch ist das für die Volkspartei alles andere als eine Hiobsbotschaft.

Ebner warnt vor Rot-Blau
Es liegt in der Natur der Sache, dass das schlimmste Problem der Machthaberpartei nicht die Wechsel-, sondern die Nichtwähler sind. Insofern kommt das neue Schreckgespenst den Wahlkampfstrategen gar nicht ungelegen. „Aktuell heißt der Landeshauptmann nämlich Landbauer-Schnabl“, warnt Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner von der ÖVP.

Und auch wenn das zeitlich nicht ganz richtig ist, weil Johanna Mikl-Leitner freilich noch im Amt ist: Alleine die Möglichkeit, dass die ÖVP erstmals seit 1945 den Chefsessel im Niederösterreich verlieren könnte, soll die eigenen Funktionäre jetzt motivieren und politmüde Sympathisanten mobilisieren. Oder wie Ebner es ausdrückt: „Durch den Anspruch von Landbauer und Schnabl Landeshauptmann werden zu wollen, sagen sie auch klar, dass sie in Zukunft nicht mit unserer Landeshauptfrau zusammenarbeiten möchten. Und dass sie künftig an der Volkspartei vorbeiregieren wollen!“

„Miteinander“ statt „Gegeneinander“
Im selben Atemzug bemüht der ÖVP-Chefwahlkämpfer abermals das viel zitierte „Miteinander“, für das seine Partei immer eingestanden habe. „Immerhin sind in den vergangenen fünf Jahren stolze 99 Prozent aller Beschlüsse in der Landesregierung einstimmig gefasst worden“, rechnet Ebner vor.

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