Die kleine Kamera für die PlayStation 2 erfasst die Körperposition und überträgt sie auf die Spielfigur. Vor allem die Stellung der Arme und des Kopfs dienen zur Steuerung des Boards. Zuerst muss man die Steuerung kurz kalibrieren, damit der Kopf auch wirklich erkannt wird. Man schafft sich am besten möglichst viel Platz im Wohnzimmer und schon kann die rasante Fahrt losgehen.
Man schwingt sich aufs virtuelle Schwebebrett und absolviert zuerst einmal den Trainingsparcours, bei dem die Steuerung und Funktionen erklärt und ausprobiert werden. Nach spätestens 10 Minuten hat man den Bogen raus und kann sich auf die waghalsigen Strecken begeben. Fetziger Sound und futuristische Grafiken peitschen dich über weite Strecken in denen du dich frei bewegen kannst.
Der Spieler kann auf dem Hoverboard durch fünf verschiedene futuristische Welten rasen. Insgesamt acht Charaktere, die mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Styles ausgestattet sind, stehen dem Boarder zur Verfügung. Durch kurzes Springen, schnelles Bücken und gezielte Bewegung der Arme kann der Gamer Hindernissen ausweichen und Bonus-Punkte sammeln.
Ein Schwenker mit dem Arm genügt und man vollführ Saltos und Schrauben in der Luft. Im "Speed"-Modus fährt man ein Rennen gegen andere Hoverboarder, bei "Style" muss man sein Punktekonto mit Kunststücken und Bonus-Sammeln anfüllen um weiter zu kommen. Wer noch keine EyeToy-Kamera hat bekommt sie auch günstig als Bundle zum Spiel.
Fazit: Eine gelungene Innovation, die durch die coole Körpersteuerung viel Spaß macht und zu Bewegung animiert. Leider gibt es etwas zu wenig Abwechslung in den einzelnen Spielwelten, für lange Motivation und Spielspaß ist trotzdem gesorgt.
Plattform: PS2
Publisher: SCEE
Krone.at-Wertung: 80%
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