Lauberhorn-Rennen

Feurstein darf in Wengen nicht auf die Abfahrt

Vorarlberg
11.01.2023 09:57

Am Freitag wird das Lauberhorn-Wochenende von Wengen mit dem Super-G eröffnet. Da wird mit Lukas Feurstein erstmals seit 1994 wieder ein Vorarlberger an den Start gehen. Allerdings hat er gegenüber der Konkurrenz einen Nachteil: Aufgrund des Reglements, darf er nicht bei Abfahrtstrainings unter der Woche starten.

Zum dritten Mal nach 1994 und 2022 steht in der langen Geschichte der legendären Lauberhorn-Rennen von Wengen am Freitag ein Weltcup-Super-G auf dem Rennprogramm. Die Premiere vor 29 Jahren gewann ein Vorarlberger - allerdings holte Marc Giradelli diesen Sieg nicht für Österreich, sondern für Luxemburg. Der heutige Head-Rennsportleiter Rainer Salzgeber landete damals mit 3,54 Sekunden Rückstand auf Rang 44.

Ländle-Comeback
Im Vorjahr triumphierte der Schweizer Überflieger Marco Odermatt - bester Österreicher war der inzwischen zurückgetretene Matthias Mayer auf Rang drei. Vorarlberger war keiner am Start. Anders als heuer: Der Mellauer Lukas Feurstein ist dank seines im Europacup geholten Fixtickets gesetzt.

Auch konnte der 21-Jährige vergangene Woche bereits erste Bekanntschaft mit der Lauberhorn-Piste machen. Bei einem Europacup-Super-G, der vom Abfahrtsstart über den Hundsschopf, durchs Kernen-S bis zur Wasserstube führte kam „Luki“ aber über Rang 36 nicht hinaus. „Da hat einfach von oben bis unten nicht viel zusammengepasst“, erklärte Feurstein im Anschluss.

Nicht in Top-150 
Die Chance, sich noch besser mit der Piste - der Super-G wird oberhalb des „Hundsschopf“ gestartet und ist damit der längste im gesamten Weltcup - vertraut zu machen, hat der Heeressportler nicht. Der Grund: Feurstein darf nicht in den Abfahrtstrainings ran. „Dafür müsste ich in den Top-150 in der FIS-Abfahrtspunkteliste klassiert sein“, erklärt er. Dort liegt der Bregenzerwälder - der in seiner gesamten Karriere bisher nur die Abfahrt bei der Junioren-WM 2022 in Panorama (Kan) bestritten hat - allerdings nur auf Rang 316. „Wird Zeit, dass ich da meine Punkte ein bisschen nach unten fahren kann.“

Italien statt Schweiz
Um auch ohne die Abfahrtstrainings auf der Lauberhorn-Piste für Wengen bestens gerüstet zu sein, geht es für Feurstein am Mittwoch nach San Pellegrino (It), wo noch einige Super-G-Einheiten anstehen. 

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