In Vorarlbergs Mittelgebirgslagen kommt diese Woche endlich der lang ersehnte Schnee, im Tal bleibt es allerdings frühlingshaft grün. Dass es dort heuer überhaupt noch richtig winterlich wird, bezweifeln Experten.
Wer sich heuer noch einen richtig strengen Winter erhofft, muss wohl auf nächstes Jahr vertröstet werden. Zwar kommt diese Woche tatsächlich der vor allem von Wintersportlern lange ersehnte Schnee - doch nur ab ungefähr 1200 Metern Seehöhe. Darunter wird es regnen und grün bleiben. Simon Hölzl von der Zentralanstalt für Meteorologie in Innsbruck (ZAMG) glaubt auch nicht mehr an eine länger anhaltende Schneedecke im Rheintal.
Das sei schlicht „nicht zu erwarten“, die Temperaturen seien zu hoch. Wer also ein Winterwonderländle erleben will, muss in die Höhe. Diese Woche könnten laut Hölzl ab 1500, vielleicht sogar ab 1200 Metern Seehöhe bis zu 75 Zentimeter Neuschnee fallen, mancherorts könnte sogar ein ganzer Meter Neuschnee herabrieseln.
Vorsicht wegen Lawinengefahr
„Ständiger Begleiter der Niederschläge wird der Wind sein“, erklärt Wetter-Experte Hölzl. Deshalb wird der Schnee wohl stark verfrachtet werden, mit höheren Lawinenwarnstufen muss also gerechnet werden. Hölzl empfiehlt Wintersportlern, trotz allen Enthusiasmus Vorsicht walten zu lassen. Zurückhaltend agiert diese Woche die Sonne, mit blauen Himmel muss man nicht rechnen. Und so wird es wohl auch in der kommenden Woche weitergehen. Dann sollen auch wieder verstärkt polare Luftmassen ins Ländle strömen.
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