Kein Glück hatten Kriminelle, die ein Dornbirner Ehepaar dazu verleiten wollten, Geld zu überweisen. Die Betrüger gaukelten den Eheleuten vor, dass deren Tochter ihr Handy verloren hätte und dringend Geld bräuchte. Mit der Masche kamen die Kriminellen aber nicht weit.
Am Dienstagabend erhielt eine Frau aus Dornbirn von einer österreichischen Mobilnummer eine Kurznachricht. Die Betrüger gaben sich in der Nachricht als Tochter der Frau aus und gaben vor, das Handy verloren zu haben. Die Frau sollte die neue Mobilnummer einspeichern und die angebliche Tochter unter der neuen Nummer über WhatsApp kontaktieren. Nach einem kurzen Nachrichtenaustausch über die neue WhatsApp-Nummer bat die angebliche Tochter, dass die Mutter für sie eine Rechnung begleichen sollte.
Angebliche Tochter braucht Geld
Die Dornbirnerin forderte daraufhin die vermeintliche Tochter auf, sich telefonisch bei ihr zu melden, was aber nicht geschah. Da die wirkliche Tochter der Frau unter ihrer richtigen Telefonnummer nicht erreichbar war, suchte der Ehemann der Frau schließlich seine Tochter zuhause auf. Diese zeigte sich höchst überrascht. Weder hätte sei ein neues Handy noch eine neue Nummer. Und das Begleichen einer Rechnung hat sie auch nicht erbeten. Sie hatte ihr Mobiltelefon lediglich ausgeschaltet gehabt.
Die Eltern brachen daraufhin den Kontakt zu den Kriminellen ab. Durch die umsichtige Vorgehensweise des Ehepaares kam es zu keinem finanziellen Schaden, berichtet die Polizei.
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