Minus 21 Prozent
F: Zu Silvester „nur“ 690 Autos in Brand gesteckt
In der Silvesternacht haben Randalierer in Frankreich 690 Autos in Brand gesteckt. Das sind 21 Prozent weniger ausgebrannte Autos als beim vorherigen Jahreswechsel gewesen, so Innenminister Gérald Darmanin am Sonntag zum Sender BFMTV. Die Polizei sei konsequent gegen Unruhestifter vorgegangen. Landesweit habe es 490 Festnahmen gegeben.
In Frankreich waren mehr als 90.000 Polizisten im Einsatz, der Jahreswechsel sei in der Summe friedlich und ohne große Vorfälle verlaufen. Alleine im Zentrum von Paris seien rund zwei Millionen Feiernde auf den Beinen gewesen.
60 Festnahmen in Straßburg
Auch in Straßburg, wo es in vergangenen Jahren oft Probleme gab, sprach die Polizei von einer extrem ruhigen Nacht, berichtete BFMTV. Dennoch wurden rund 60 Fahrzeuge in Brand gesteckt, es gab etwa 60 Festnahmen von vor allem jungen Menschen.
In Marseille in Südfrankreich, wo es regelmäßig tödliche Abrechnungen im Drogenmilieu gibt, wurde ein 26 Jahre alter Mann bei einer Schießerei verletzt. Drei 20 und 22 Jahre alte Männer wurden unter Tatverdacht festgenommen und eine große Geldsumme bei ihnen beschlagnahmt.
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