Üppige Förderungen

Ländle-FH wird immer mehr zur Forschungshochburg

Vorarlberg
29.12.2022 06:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Die Fachhochschule Vorarlberg hat jüngst für drei Forschungsprojekte Fördergelder in Höhe von 2,3 Millionen Euro an Land gezogen. Dass gleich alle drei eingereichten Projekte einen Zuschlag erhielten, ist außergewöhnlich.

Lange hatte Vorarlberg große Defizite in Sachen Spitzenforschung, so langsam scheint sich das aber zu ändern. Das liegt vor allem an der Fachhochschule Vorarlberg (FHV), die sich zunehmend auf der Wissenschaftslandkarte etabliert. Dafür spricht auch die Tatsache, dass FHV jüngst im Rahmen der COIN-Forschungsförderung 2,3 Millionen Euro zugesprochen bekam. Drei Projekte waren eingereicht worden, alle drei wurden von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) für gut befunden und erhielten den Zuschlag. Zur besseren Einordnung: Von den österreichweit 44 eingereichten Projekten wurden nur 13 positiv beschieden. Damit gehen über 25 Prozent der zur Verfügung stehenden Bundesförderung ins Ländle - auch das ist überaus bemerkenswert.

„Es ist durchaus außergewöhnlich, wenn alle eingereichten Anträge einer Fachhochschule positiv begutachtet werden“, ist FHV-Forschungsleiter Markus Preißinger happy. Letztlich profitiere davon auch die heimische Wirtschaft: „Von 38 Unternehmen gibt es Absichtserklärungen für die Zusammenarbeit in diesen Projekten, davon kommen 27 Unternehmen aus Vorarlberg.“

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Es ist durchaus außergewöhnlich, wenn alle eingereichten Anträge einer Fachhochschule positiv begutachtet werden.

FHV-Forschungsleiter Markus Preißinger

Die Projekte selbst könnten unterschiedlicher nicht sein: Beim Projekt „SimLern“ werden KI-simulierten Lernerfahrungen in der Weiterbildung erforscht, das Projekt Deep11 kombiniert mikrotechnische Sensoren mit eingebetteten Systemen zu neuartigen Labs-on-a-Chip, das sind Labore Handformat für die Erfassung von Daten aus Medizin und Umwelt. Und Hub4FlECs - ein Gemeinschaftsprojekt mit FH Burgenland - widmet sich der Erforschung und Entwicklung von Lösungen zur Flexibilisierung von Energiegemeinschaften, die als wichtiger Hebel für die Transformation des Energiesystems gelten. 

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