Die Ausweitung des Limits in der Tristacher Straße sorgt nicht nur für Freude. Trotzdem segnete der Gemeinderat das Vorhaben ab.
Langsamer fahren, heißt es künftig in der Tristacher Straße. Der Abschnitt an der neuralgischen Kurve beim Adeg-Markt samt Zebrastreifen wird durch ein Tempo-30-Limit ein wenig entschärft. Die Wirtschaftskammer äußerte im Vorfeld Bedenken und war gegen den Beschluss des Gemeinderates. „Die Tristacher Straße stellt zusammen mit der Lienzer Ostspange eine übergeordnete Verkehrsverbindung dar“, so ihr schriftlicher Einwand.
Stadtverwaltung sieht das anders
Bürgermeisterin Elisabeth Blanik ließ das nicht gelten: „Dem widerspreche ich vehement, das sieht die Stadtverwaltung anders.“ Eine nähere Begründung sei nicht angegeben worden. Auch andere Fraktionen, etwa das Team Lienz, stimmten ihr zu und sind der Meinung, dass eine Entlastung für den Werksverkehr auf dieser Straße nur vermutet werden könne. Der Gemeinderat segnete die Tempo-30-Zone dennoch einstimmig ab.
Positive Nachrichten gibt es wenige Meter weiter bei der neu errichteten Verkehrsinsel, die zum ÖBB-Areal und der Unterführung in die Innenstadt führt: Laut Stadtbaumeister Klaus Seirer sei in Sachen Zebrastreifen Licht am Ende des Tunnels in Sicht: „Vier der fünf Punkte, die die Bezirkshauptmannschaft von uns gefordert hatte, konnten wir abwickeln. Die Ausleuchtung der Schutzwege ist noch ausständig.“ Werden auch diese Nachbesserungen erfüllt, steht dem Fußgängerübergang bald nichts mehr im Weg.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.