Jenes Innviertler Ehepaar, das am Samstag nach einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in die Klinik Traunstein in Bayern eingeliefert wurde, durfte das Krankenhaus am Sonntagnachmittag wieder verlassen.
Der 59-Jährige hatte seine 64-jährige Frau Samstagnachmittag bewusstlos im Vorraum der Wohnung gefunden und die Rettung gerufen. Auch er benötigte anschließend medizinische Hilfe.
CO-Warner hatten angeschlagen
Da die CO-Warner der Sanitäter anschlugen, wurde das Haus belüftet und die Quelle der Emission gesucht. Ein verschraubter Putzdeckel beim Rauchrohr der Gastherme im Keller hatte sich gelöst. Dadurch konnte nicht ausreichend Sauerstoff angesaugt werden, sodass bei der Verbrennung Kohlenmonoxid entstand. Dieses gelangte nicht ins Freie, sondern strömte über das offene Abgasrohr in den Keller und verteilte sich im gesamten Haus.
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