Zweifacher Familienvater wurde Opfer einer brutalen Attacke und kämpfte um sein Leben. Pflegegeld bekommt er keines. Die Familie ist verzweifelt.
Luftröhrenschnitt, künstliche Ernährung über eine Sonde, davor schwerste Schädelverletzungen, nachdem er auf einer Tankstelle attackiert worden war. Durch einen Faustschlag ging der Papa der siebenjährigen Lejla und ihrer großen Schwester Fabienne (10) aus Streifing bei Niederkreuzstetten im Bezirk Korneuburg mit einem Schädelbasisbruch zu Boden. Mehrere Notoperationen konnten den Familienvater dem Tod entreißen. Es folgte jedoch ein mehrmonatiger Aufenthalt auf einer Intensivstation – und jetzt endlich zu Hause qualvolle Minuten, Stunden und Tage für seine Lebensgefährtin Nicole, der Mutter der gemeinsamen Kinder.
„Der Zustand meines Mannes verschlechtert sich sowohl geistig als auch körperlich immer mehr. Das bekommen natürlich auch die Kinder mit“, schluchzt die verzweifelte Frau beim „Krone“-Lokalaugenschein.
Hoffnung schwindet
Kerzen flackern als Zeichen der Hoffnung am Adventkranz. Doch diese Flamme ist für Nicole Hodzic am Erlöschen – sie muss den 39-Jährigen unter Aufbietung schwindender Kräfte 24 Stunden am Tag umsorgen. Anspruch auf Pflegegeld (Ärzte attestieren die hohe Stufe 7!) oder einen entsprechenden Heimplatz hat der gebürtige Bosnier nicht – und das, obwohl er in Österreich gemeldet ist. Ein entsprechender Einspruch bei der PVA kann Monate dauern. Mama Nicole hofft inständig auf eine unbürokratische Lösung: „Sonst stehen wir vor dem finanziellen Nichts.“
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