Warum Weltfaustballer Karl Müllehner derzeit bei Vöcklabruck oft in der Zuschauerrolle ist ...
Nachdem Meister Vöcklabruck gestern in der Faustball-Hallen-Bundesliga gegen Enns 0:3 verloren hatte, wirkte er beim folgenden 3:0 gegen Münzbach dann doch mit: Weltfaustballer Karl Müllehner.
„Obwohl ich nach der sehr intensiven Feld-Saison noch Regenerationspause habe“, so Müllehner, der von Anfang April bis Ende Oktober mit Vöcklabruck und dem Nationalteam über 60 Spiele bestritt. Die zahlreichen Duelle zehrten jedoch nicht nur körperlich, auch mental war die Spielzeit für den 25-Jährigen sehr herausfordernd.
„Nachdem wir 2021 alles gewonnen haben, waren die Erwartungen an mich natürlich groß“, gesteht Müllehner. Fehlende Erfolgserlebnisse und Verletzungsprobleme, bei den World Games zog sich der Angreifer einen Muskelfaserriss zu, trieben ihn jedoch in ein mentales Loch. „Ich hatte Angst, lange auszufallen. Das war ein extremer Dämpfer“, verrät der Sportmasseur, der wichtige Schlüsse gezogen hatte:
60 Spiele in 7 Monate
„Ich habe viel in Sportpsychologie investiert. Mir wurde bewusst, dass ich nicht immer so performen kann wie 2021. Wichtig ist, dass ich an den entscheidenden Tagen zu 100% da bin!“ Immerhin wartet im nächsten Jahr die WM, bei der Österreich, angeführt von einem körperlich und mental starken Weltfaustballer, den Titel holen will.
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