Genug der Worte. Tirols Landeshauptmann-Stellvertreter Georg Dornauer (SPÖ) will die Entnahme von Problemwölfen besiegeln. Kritik gibt es in Richtung der Grünen, die die Sache stets torpedierten.
„Ich werde alles daran setzen, damit die neue Landesregierung dem Landtag im Februar eine entsprechende Novelle zum Jagdgesetz zur Beschlussfassung vorlegen kann“, erklärt Dornauer nun gegenüber der „Krone“. Er sagt ja schon seit Jahren, dass an der Entnahme großer Beutegreifer kein Weg vorbeiführe.
Ich denke, wir sind es unseren Landwirten, aber auch unserer gesamten Bevölkerung schuldig, dieses immer größer werdende Problem verlässlich und konsequent zu lösen.
LHStv. Georg Dornauer
„Ich bin dazu auch in engem Austausch mit dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser. Dort hat man bekanntlich die legale Entnahme bereits ermöglicht. Ich denke, wir sind es unseren Landwirten, aber auch unserer gesamten Bevölkerung schuldig, dieses immer größer werdende Problem verlässlich und konsequent zu lösen“, betont der Tiroler SP-Chef weiter.
„Jetzt endlich handeln“
Es sei schon genug geredet worden, jetzt müsse endlich und vor allem rasch gehandelt werden. „Ich werde dafür gerne die treibende Kraft sein. Sollten wir einen weiteren Sommer versäumen, werden weitere Landwirte enttäuscht und für immer die Stalltüre von außen zu machen. Das können und dürfen wir uns schon aus volkswirtschaftlichen und touristischen Gründen nicht leisten!“
„Legistischen Fortschritt torpediert“
Auch der Sicherheitsaspekt für den begrenzten Tiroler Siedlungsraum dürfe dabei nicht außer Acht gelassen werden. „Die Tiroler Grünen haben die Dimension des Problems in den letzten Jahren nicht erkannt und haben jeden legistischen Fortschritt torpediert. Als SPÖ-Chef und persönlicher Freund vieler Bauern in Tirol will ich die ,Causa Wolf’ ein für alle Mal lösen“, betont Georg Dornauer abschließend.
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