Vom Ausflugsziel zum Urlaubsland: Niederösterreich will mit Betten-Offensive durchstarten - und setzt auf die Glückszahl 4.
Vier gewinnt! Bei seiner Präsentation übte sich Tourismuslandesrat Jochen Danninger nun unbewusst in Zahlenmystik. „Mit 4,4 Millionen Übernachtungen seit Beginn des Jahres haben wir heuer ein Plus von 40 Prozent“, sieht er die Branche auf gutem Weg. Bis 2023 will man die Bilanz auf Vorkrisen-Niveau bringen und dazu das ohnehin breite Angebot weiter ausbauen, 4000 neue Betten sollen mehr Gäste dazu animieren, nicht nur auf einen Ausflug vorbeizuschauen. „Tagesgäste geben im Schnitt 40 Euro aus“, so Danninger. Und wer über Nacht bleibt? Erraten, der lässt viermal so viel Geld in der Region. Qualität erhält dabei Vorrang, denn die Betten sollen – wie könnte es anders sein – vor allem in 4-Sterne-Hotels entstehen.
Beinahe enttäuscht es da, dass das Konzept auf gleich fünf Säulen beruht: Bessere Bewerbung von Radfahren, Bergerlebnis und Kulinarik, effizientere Kundendatennutzung zur Zielgruppenansprache, groß angelegte Investorensuche, Beratung für Unternehmer - und eine neue Gastgeber-Förderung in der Gesamthöhe von einer Million Euro.
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