Für den Erhalt wertvoller Kulturdenkmäler in Tirol hat die Gedächtnisstiftung des Landes weitere Fördermaßnahmen beschlossen. In Summe werden rund 3,1 Millionen Euro in die Hand genommen. Der größte Brocken der Fördermittel fließt in den Erhalt des Freilichtmuseums „Tiroler Bauernhöfe“ in Kramsach, heißt es.
Durch den Ankauf des 8,5 Hektar umfassenden Museums soll garantiert werden, dass die 37 wieder errichteten Originalbauten samt Nebengebäuden von Tiroler Bauernhöfen auch von zukünftigen Generationen bewundert werden können. Ein weiteres Großprojekt, das unterstützt wird, ist die Sanierung, Sicherung und Rekonstruktion der Kernburg der Burgruine Ehrenberg im Bezirk Reutte.
Unterstützt werden zudem Sanierungsarbeiten beim Schrofenhof in St. Leonhard im Pitztal, bei der evangelischen Auferstehungskirche in Innsbruck, beim Widum Lienz-St. Andrä sowie bei der Klosterkirche und dem Kloster St. Martin in Gnadenwald.
„Wichtiger Beitrag für die historischen Gebäude“
Aufgebracht werden die Mittel für die Landesgedächtnisstiftung, die 1959 gegründet und im Oktober 2011 bis zum Jahr 2034 verlängert wurde, zu gleichen Teilen vom Land und den Gemeinden. „Die Stiftung setzt sich seit jeher für den Erhalt von identitätsbildendem Tiroler Kulturgut ein“, betont der Kuratoriumsvorsitzende, Altlandeshauptmann Herwig van Staa. Der scheidende Landeshauptmann Günther Platter ergänzt, dass „durch die Förderungen ein wichtiger Beitrag zum Bestehen historisch bedeutsamer Gebäude geleistet wird“.
Die ebenfalls scheidende Kulturlandesrätin Beate Palfrader hebt indes hervor, dass „nicht nur die Zusammenarbeit auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene essenziell ist, sondern auch jene mit kirchlichen Einrichtungen und privaten Initiativen“.
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