Auch wenn damit noch längst nicht alles unter Dach und Fach ist: Aber in Fußball-Wels scheint die Zusammenarbeit von Drittligist WSC Hertha und Viertligist FC dank einer gemeinsam erarbeiteten Absichtserklärung nah wie noch nie zuvor . . .
Nach gefühlten Jahrzehnten könnte man das nun Erreichte als „Durchbruch“ bezeichnen - oder auch als „typisch österreichische Lösung“ . . .
Die Rede ist von der Bündelung der Kräfte in Fußball-Wels: Zwischen Drittligist WSC Hertha und Viertligist FC. Denen es – so pfeifen es die Spatzen in der Messestadt von den Dächern – mit einer Zusammenarbeit ernst ein soll wie noch nie. Wenn vorerst auch nur im Nachwuchsbereich. Wovon aber sogar die Viertliga-Footballer der Huskies profitieren sollen, für die damit Platz im Mauth-Stadion frei werden würde . . .
Warum würde?
Weil die Welser Fußball-Erzrivalen eine „Fusion light“ zuletzt zwar bereits in eine Absichtserklärung gegossen haben, die aber noch nicht unterschrieben ist. Selbst aber nach einer Unterfertigung noch nicht bindend wäre – denn das sind natürlich nur wasserdichte Verträge.
Kein Verein soll sterben
Die aber nah sein sollen, da man bisherige K.-o.-Kriterien offenbar aus dem Weg geräumt hat, da zuletzt auch Bedingungen der jeweiligen Gegenseite mehr akzeptiert worden sind als zuvor. So sollen die Kampfmannschaften beider Vereine auch nach der „Fusion light“ eigenständig bleiben. Damit will der FC auch sichern, dass in Wels die grün-roten Fußball-Farben nicht sterben. Während die grün-blauen der Hertha über kurz oder lang im Profifußball wehen sollen.
Nachwuchs als Profiteur
Dann in der modernen Huber Arena des FC. Der auch davon profitieren soll. Im Endeffekt soll das aber der Welser Spitzenfußball - und vor allem auch der Nachwuchs. Der nach „Fusion light“ auch dank der Unterstützung der Stadt Top-Bedingungen erhalten würde. Was auch das Hauptargument für die Bündelung der Kräfte in Form einer Fußball-Hochzeit ist.
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