Die in den vergangenen Wochen gestiegenen Corona-Zahlen können den Vorarlberger Schulen derzeit noch kaum etwas anhaben.
Nur in fünf Pflichtschulklassen wird wieder regelmäßig getestet. In einer davon muss auch wieder Maske getragen werden, allerdings nur außerhalb des Unterrichts, berichtet Elisabeth Mettauer-Stubler von der Bildungsdirektion. Ins unbeliebte Distance-Learning wurde bisher noch keine Schulklasse geschickt.
Auch das Lehrpersonal hat die aufflammende Herbstwelle noch nicht nennenswert erfasst. „Es gibt schon Krankenstände, aber nicht so viele, dass es ins Gewicht fällt“, sagt Mettauer-Stubler. Derzeit könne man sich noch mit Supplierstunden behelfen.
Es gibt schon Krankenstände bei den Lehrern, aber nicht so viele, dass es ins Gewicht fällt oder den Unterricht gefährdet.
Elisabeth Mettauer-Stubler
Verantwortung liegt bei den Schulen selbst
Ob es sich bei den Krankheitsfällen bei Lehrern und Schülern um eine Covid-Erkrankung oder einen anderen Infekt handelt, kann nicht mehr umfassend belegt werden. „Damit tun wir uns schwer. Es wird ja nicht mehr regelmäßig getestet und es gibt auch keine Absonderungsbescheide mehr“, fasst Mettauer-Stubler zusammen.
Grundsätzlich liegt es seit Schulbeginn in der Verantwortung der Schulen selbst, ab wann Lehrer und Klassen wieder regelmäßig zu den Antigen-Tests oder Masken greifen müssen. Die Test-Kits selbst können sie mittlerweile selbst je nach Bedarf im Shop der Bundesbeschaffung bestellen.
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