Wegen der hohen Strompreise warnt die Hoteliervereinigung (ÖHV) vor einem „radikalen Aderlass“ in der Branche. Die Politik habe „wieder den Sommer verschlafen“, kritisierte deren Vizepräsident Alexander Ipp. Die Regierung sollte sich auf Entlastungen konzentrieren und nicht auf Debatten rund um Heizschwammerl und Sitzheizungen, wird von der ÖHV gefordert.
„Verdrei- oder -vierfachte Energiekosten bringen auch gesunde Unternehmen ins Strudeln“, stellte ÖHV-Präsident Walter Veit. Ipp ergänzte: „Jedes Gespräch dreht sich nur mehr um steigende Kosten, schlechte Aussichten - und ratlos wirkende Politikerinnen und Politiker.“
Forderung nach schneller Unterstützung der Stromversorger
Seine Kollegin Heike Ladurner-Strolz gibt die Richtung vor: „Jetzt voller Fokus auf Entlastung statt Streits über Heizstrahler und Sitzheizungen, wenn das westliche Wirtschaftssystem ins Wanken gerät.“ „Stützt die Stromerzeuger jetzt beim Gas-Einkauf, nicht erst irgendwann. Das hilft rasch und kostet einen Bruchteil der derzeitigen Subventions-Exzesse“, so der abschließende Appell von Walter Veit in einer Aussendung der Interessensvertreter.
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