Mit Sturm Graz wartet am Sonntag die nächste schwere Aufgabe in der Bundesliga auf die Tiroler. Gegen die Steirer wurde noch nie gewonnen. Die Wattener Wundertüte ist aber für Überraschungen in alle Richtungen gut.
Lang, lang ist’s her. Am 25. April 1970, das war noch zu Nationalliga-Zeiten, gewann zum letzten Mal eine Wattener Mannschaft gegen Sturm Graz. Seitdem die WSG Tirol 2019 in die Bundesliga aufgestiegen ist, gab es in acht Spielen zwei Unentschieden und sonst nur Niederlagen. Auch am Sonntag wird es für die Wattener wieder ganz schwer.
Sturm ist im Spiel gegen den Ball aktuell noch intensiver am Weg als Salzburg.
Thomas Silberberger
„Das ist für uns die ultimative Herausforderung in der Bundesliga. Sturm ist im Spiel gegen den Ball aktuell noch intensiver am Weg als Salzburg“, weiß Trainer Thomas Silberberger: „Sie haben auch schon lange kein Gegentor erhalten und sind wohl eine noch höhere Hürde als zuletzt der LASK.“
Spiel gegen LASK macht Mut
Das starke Spiel in Pasching (4:1) vor drei Wochen ist es auch, das den Tirolern Mut macht. „LASK und Sturm pflegen einen ähnlichen Spielstil. Deshalb sind wir gut beraten, eine ähnliche Mentalität an den Tag zu legen“, erklärte Silberberger.
Verteidiger Felix Bacher sah den Grazern beim tollen Europa-League-Auftritt gegen Lazio Rom via TV auf die Beine. „Stark. Sie gehen voll drauf – da gilt es, dagegenzuhalten“, meinte der 21-Jährige. Das 0:5 gegen Rapid hat Bacher nicht vergessen, nimmt aber nur die positiven Dinge mit: „Wir bauen auf dem auf, was gut war. Ich denke, dass wir uns da auch nicht alles schlecht reden lassen dürfen.“
„Selbst gespannt“
Die Leistungen der WSG waren zuletzt eine Wundertüte, nach dem Super-Auftritt in Pasching folgte das Rapid-Debakel. „Mich nervt das selbst extrem. Ich bin auch gespannt, was am Sonntag rauskommt. Vielleicht spielen wir Graz 45 Minuten an die Wand – und bekommen dann nach einem Einwurf ein Tor“, sagte Silberberger.
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