Austria Lustenau-Trainer Markus Mader drückte es nach dem 1:3 gegen Wolfsberg deutlich aus: „So werden wir nicht mehr viele Punkte holen!“ Es wartet harte Arbeit auf den in den letzten Wochen leidgeprüften Coach, zumal die Mannschaft immer wieder dieselben Fehler macht.
Viel zu inkonsequent im Abwehrverhalten, immer wieder mit 0:1 im Rückstand und viel zu verspielt im Angriff. Solange der Flow passte, wurden die Schwächen kompensiert und gute Ergebnisse eingefahren. Noch scheint auch die Mannschaft nicht akzeptiert zu haben, dass es im Frühjahr wahrscheinlich gegen den Abstieg geht.
„Man muss mal auch ein Foul machen, um den Rhythmus zu durchbrechen und nicht zuzuschauen, wie der Gegner durchmarschiert“, so ein verärgerter Trainer. Es hat sogar den Anschein, dass die Last-Minute-Transfers das Mannschaftsgefüge durcheinander gebracht haben. Mader rotierte seitdem im Offensivspiel viel mehr, forcierte etwa Yadaly Diaby.
Doch die Clermont-Leihgabe spielte bisher nur für die Galerie, wirkte auch gegen Wolfsberg wie ein Fremdkörper. Der Franzose hat sich in Lustenau noch nicht eingefunden, sieht den Wechsel von Clermont zur Austria wohl eher als „Strafe“ denn als Chance. Hart ins Gericht ging Mader auch mit der zweiten Clermont-Leihe Yulliwes Bellache. „Wir haben ihn sogar auffordern müssen, zurückzulaufen und nicht stehen zu bleiben.“ Als Höchststrafe wurde er nach seiner Einwechslung vorzeitig wieder ausgewechselt.
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