Geht es nach den Wettanbietern, ist die Lustenauer Austria im heutigen Derby (10.30) gegen Schwarz-Weiß Bregenz der klare Favorit. Eine Einschätzung, die auch Markus Mader, Trainer der Grün-Weißen, teilt. Darum zählt für ihn auch nur der Sieg. Was die Fans angeht, dürfen sich die Gäste wohl nicht sehr viel Unterstützung erwarten...
Der Sonntag-Vormittag war nicht unbedingt der Wunschtermin der Austria für das Ländle-Derby. Lieber hätte man die Partie am Samstagnachmittag ausgetragen und mit einem Heimsieg im Anschluss ein großes Fußballfest gefeiert. Doch auch bei der Matinee wird das Stadion randvoll und vor allem mit Heimfans gefüllt sein.
Denn in Bregenz verlief der Kartenvorverkauf eher schleppend, möglicherweise entscheiden sich heute noch einige Schwarz-weißen spontan, nach Lustenau zu kommen. Geöffnet wird die Sun Minimeal Arena jedenfalls bereits um 9 Uhr, dabei wird auch der neue Spielplatz neben der Taverne offiziell eingeweiht.
Klare Ansage vom Trainer
Lustenaus Team trifft sich bereits eine halbe Stunde früher, um sich entsprechend auf das Derby einzuschwören. „Wir müssen und wollen die volle Energie auf den Platz bringen, denn unabhängig von den anderen Resultaten ist es unser Anspruch dieses Spiel zu gewinnen“, gibt Trainer Markus Mader die Devise vor.
Ein Traditionsduell
Es ist übrigens bereits das 94. Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften. Die letzten drei Begegnungen im Rahmen der 2. Liga endeten mit einem Remis und zwei Erfolge für die Austria. Im Herbst setzte sich Lustenau in Bregenz mit 2:1 durch, den Siegestreffer erzielte dabei der Franzose Robin Voisine.
Ungewisse Derby-Zukunft
Auch wenn aufgrund der Tabellensituation dieses Mal die große Derby-Emotionalität fehlt und für Lustenau einzig der Zweck die Mittel heiligt, steckt doch einige Brisanz in der Partie. Denn eigentlich spricht gar nichts für Bregenz. Die Heraf-Truppe gewann im Frühjahr lediglich eine Partie und gilt als krasser Außenseiter. Das Team hat also nichts zu verlieren. Zumal sich die Austria gerade gegen die vermeintlichen Underdogs bisher sehr schwertat. Vor allem, wenn die Mannschaft in Rückstand geriet, gelang kaum mehr Zählbares. Und die Landeshauptstädter haben bis auf den Auftakt beim FAC zumindest immer einmal getroffen. Darin könnte die Chance für Bregenz liegen. Möglicherweise ist es für längere Zeit das letzte Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaft. Für Lustenau wäre dies wohl Wunsch, für Bregenz das Gegenteil, weil Ländle-Duelle finanziell lukrativ sind.
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