Am Reintalersee im Tiroler Kramsach konnte eine Mitarbeiterin des Tierheims Wörgl nun auch jenen Schwan retten, dem der Metallteil den Schnabel durchbohrt hatte. Schon zuvor war ein weiteres Mitglied der Schwanfamilie geborgen und behandelt worden, ein Angelhaken steckte in diesem Fall im Kopf fest.
Erfreuliche Neuigkeiten für alle „Krone“-Leser, denen unser Bericht in der Montagausgabe tierisch nahe gegangen war: Denn nun konnte eine engagierte Helferin auch jenen Schwan einfangen, der mit einem Angelhaken im Kopf (in diesem Fall im Schnabel) sein Dasein fristen hatte müssen.
Zweiter Fall in kurzer Zeit
Schon den Schwan-Vater hatte man erst dieser Tage von einem Angelhaken befreien müssen, der zwischen Ohr und Auge feststeckte. Nun hielt man nach dem jungen Familienmitglied Ausschau. „Wir wussten aus Schilderungen von Zeugen, wo sich die Schwanfamilie gerne herumtreibt“, schildert Sarah Schauer vom Tierheim Wörgl. An Ort und Stelle wurde sie prompt fündig. Sie lenkte den Schwan mit Futter ab, bekam ihn zu fassen und brachte ihn ans Ufer.
Wegen des Widerhakens musste ich das Metallteil mit einer Zange abzwicken, um es aus dem Schnabel ziehen zu können.
Sarah Schauer
Angler, bitte Vorsicht!
„Wegen des Widerhakens musste ich das Metallteil mit einer Zange abzwicken, um es aus dem Schnabel ziehen zu können“, schildert die Tierschutzverein-Mitarbeiterin. Weil der Haken ein „sauberes“ kleines Loch hinterlassen hatte, konnte der Patient gleich entlassen werden. Seine restliche Familie hatte während der Prozedur brav gewartet.
Den Anglern am See unterstellt man natürlich keine Absicht, dennoch der Appell: Wenn ein Haken einen Schwan erwischt und Befreiungsversuche scheitern, bitte unbedingt melden!









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