Immer mehr Menschen verzichten auf Fleisch und andere tierische Produkte, sind also Veganer. Doch wie schaut es im öffentlichen Dienst und bei großen Organisationen aus? Die „Krone“ hat sich umgehört.
Mit seiner Bürgerinitiative entfachte der Wiener Unteroffizier Roland Faltejsek eine Diskussion über den Speiseplan in den Kasernen. Der Berufssoldat fordert eine „Bereitstellung einer rein pflanzlichen, wahlweisen Verpflegungsoption“. Seine Aktion schaffte es mittlerweile in den Petitionsausschuss im Parlament.
Kantinen gefragt
Doch wie sieht es in anderen öffentlichen Diensten aus, was tut man dort für Vegetarier und Veganer? Die „Krone“ hörte sich um. Vom Roten Kreuz heißt es, dass man selbst keine Kantinen betreibe, für Rettungssanitäter bestehe aber die Möglichkeit, in einem der oö. Krankenhäuser Mittag zu essen.
Verschiedene Menüs
„Da wir als Gesundheitsversorger die Verpflegung auf Basis von diätologischen Kriterien zusammenstellen, bieten wir täglich bis zu vier verschiedene Menü-Optionen an, von denen mindestens eine vegetarisch ist. Oft sind diese Menüs bzw. zumindest einzelne enthaltene Gerichte auch vegan“, heißt es von der Gesundheitsholding.
Auf Anfrage vegane Gerichte
Nachsatz: „Es gibt auch Überlegungen, zumindest tageweise ein rein veganes Menü anzubieten – dies ist noch in Abstimmung mit den Küchenleitungen.“ Ähnlich verhält es sich bei den Frischküchen im Ordensklinikum Linz: „Vegane Speisen stehen Mitarbeitern und Patienten auf Anfrage zur Verfügung.“
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