Gleich zweimal verletzten sich am Mittwoch Forstarbeiter in Tirol im Zuge ihrer Tätigkeit im Wald. Ein 25-Jähriger stürzte in Sölden im Ötztal über eine Böschung auf eine Straße, in Osttirol überrollte ein Baumstamm einen 50-Jährigen. Beide Männer wurden ins Spital geflogen.
Zum ersten Unfall kam es gegen 13 Uhr in einem Waldgebiet unterhalb des Söldener Ortsteiles Granstein. Ein Einheimischer (25) verrichtete dort Forstarbeiten und bereitete gerade Baumstämme für den Abtransport vor, als er vermutlich aus eigener Schuld stürzte. Daraufhin fiel er rund 30 Meter über eine steile Böschung auf die Ötztalstraße, die darunterliegt und zu seinem Glück derzeit gesperrt ist.
Der 25-Jährige wurde dabei verletzt, verlor kurzzeitig auch das Bewusstsein. Der Rettungshubschrauber flog den Arbeiter nach der Erstversorgung ins Krankenhaus Zams.
Verletzter schleppte sich noch nach Hause
Rund zweieinhalb Stunden später kam es in Unterpeischlach im Osttiroler Kals am Großglockner zu einem weiteren Unglück: Dort war ein 50-jähriger Forstarbeiter in einem steilen Waldstück in der Nähe seines Wohnhauses mit seiner Motorsäge zugange. Als er einen talwärts liegenden Baum auseinandersägen wollte, wurde er im steilen Gelände von einem rund 55 Zentimeter dicken Stamm überrollt.
Auch der 50-Jährige wurde kurzzeitig bewusstlos. Als er wieder zu sich kam, stieg er trotz seiner Verletzungen selbstständig zu seinem Haus ab und verständigte von dort aus die Einsatzkräfte. Der Einheimische wurde anschließend in die Innsbrucker Klinik geflogen.









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