
Bereits seit 2019 gastieren kenianische Berg- und Straßenläufer in der Gemeinde Kals am Fuße des Großglockners. Zwischen Weltcuprennen und intensiver Vorbereitung auf 2400 Metern trainieren sie auch mit Anfängern.
Wenn Gäste nach Osttirol kommen, um ihren Urlaub zu verbringen, denkt man in erster Linie an Wandern oder Skifahren. Seit drei Jahren gibt es mit dem Projekt „run2gether“ eine neue Form des Aktivurlaubs. Kenianische Spitzenläufer, die unter anderem Berglauf-Gesamtweltcupsiege feierten, trainieren für eine Woche lang gemeinsam mit Amateuren. Dass den Spitzenathleten dabei langweilig wird, kommt selten vor, wie Dennis Lopua erzählt: „Manchmal sagen die Gäste, dass wir sicher langsam laufen müssen. Das macht aber nichts, denn wir müssen ja trotzdem laufen.“
Osttirol ist fast schon zweite Heimat
Drei Monate bleiben die etwa 20 Kenianer jedes Jahr in Kals im Höhentrainingslager. Mittlerweile wurde Osttirol fast schon zur zweiten Heimat, in der sie auch mit den Einheimischen viel Kontakt haben. „Wir haben eine Kooperation mit der Kalser Schule, dazu haben wir eine „Kenia-Lounge“ eingerichtet, wo Kinder mit den Athleten etwa Uno spielen oder mit ihnen essen“, erklärt Martin Gratz, stv. Obmann des Tourismusverbandes Osttirol.
Bald soll es in Kals mitten im Wald eine 400-Meter-Laufbahn geben. Die Planungen laufen.









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