Neben Klimabonus und Teuerungsausgleich wird dieser Tage auch eine dritte Finanzspritze des Bundes ausgezahlt - nämlich eine außerordentliche Einmalzahlung für Pensionisten. Doch vor allem Mindestrentner ärgern sich über nur geringe Auszahlungen.
Es geht nicht um den Klimabonus, sondern die zusätzliche „Einmalzahlung für Pensionisten“. Viele waren am 1. September verärgert. Denn statt 500 € Klimabonus (kommt erst im Laufe des Septembers) erhielten sie nur eine geringere Summe aufs Konto überwiesen.
Dabei handelt es sich aber um die außerordentliche Einmalzahlung für Senioren, die man zusätzlich bekommt. Diese ist zwar auch bis zu 500 € hoch, aber mit einem großen Haken: Das Maximum von 500 Euro erhält man nur zwischen 1200 und 1800 Euro Bruttopension. Die Auszahlung wird dann nach oben und nach unten „eingeschliffen“. Menschen mit sehr niedriger oder hoher Pension bekommen weniger.
„Unerhört und ein Skandal“
Pensionistenvertreter sind empört: „Das ist unsozial und angesichts der horrenden Teuerung, die Geringverdiener am härtesten trifft, eigentlich ein Skandal“, sagt Andreas Wohlmuth vom Pensionistenverband (SPÖ). Das Finanzministerium erklärt das so: Die Zahlung bildet den Teuerungsabsetzbetrag bei Arbeitnehmern nach. Mindestrentner erhalten weniger, da diese auch weniger Sozialversicherung zahlen. Man betont, dass diese dafür den Teuerungsausgleich von 300 € bekommen, der jenen mit höherer Pension nicht zusteht.









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