Völlig überladen
Ungarn: Vier Tote bei Unfall eines Schlepperautos
Am Donnerstag sind vier Menschen ums Leben gekommen, als ein Schlepperfahrzeug in der westungarischen Kleinstadt Kapuvar in einen Fluss stürzte. Acht weitere Personen wurden verletzt. Der Fahrer soll die Insassen und Insassinnen nach Österreich bringen haben wollen.
Vor der Grenze stürzte er jedoch von einer Brücke in den Fluss Repce, wie die Nachrichtenagentur 112 Emergency Press berichtete. Sowohl der Fahrer als auch drei weitere Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben. Acht weitere Flüchtlinge erlitten Verletzungen.
Zwölf Personen im Auto
Insgesamt waren zwölf Menschen in dem Auto, womit es überladen war. Der Fahrer war mit einem bulgarischen Kennzeichen unterwegs, zur Herkunft der Flüchtlinge machten die Behörden keine Angaben. Die Ursache für den Absturz war am Donnerstag zunächst unklar.
Ungarn liegt auf der sogenannten Balkanroute, die von der Türkei über mehrere südeuropäische Länder nach Westeuropa führt. Zu Unfällen mit Schlepperfahrzeugen kommt es immer wieder. Das kann unter anderem darauf zurückgeführt werden, dass die Fahrer und Fahrerinnen unter starkem Stress stehen, oder sich gar eine Verfolgungsjagd mit der Polizei liefern. Im aktuellen Fall soll die Polizei nicht in der Nähe gewesen sein.
















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