Schon bald beginnt für viele Kinder wieder der „Ernst des Lebens“. Damit es auf dem Weg zur Schule nicht „ernst“ wird, heißt es: Vorsicht!
In knapp einer Woche geht im Burgenland die Schule wieder los. Für viele Kinder bedeutet dies, dass sie regelmäßig ihren Schulweg alleine bewältigen müssen.
Gerade für Taferlklassler ist das eine Herausforderung, denn der Schulweg kann Gefahren bergen: So wurden im Vorjahr österreichweit 356 Schulkinder (6-15 Jahre) auf ihrem Weg in die Schule durch andere Verkehrsteilnehmer verletzt. Vor Corona lag der Durchschnitt bei rund 500 verletzten Kindern pro Jahr. Um das zu verhindern, gibt es verschiedene Initiativen.
In manchen Gemeinden, wie etwa in Hornstein, hat der sogenannte Pedibus Einzug gehalten: Die Schulkinder werden auf ihrem Weg zur Schule von einem Erwachsenen begleitet. Dieser folgt einer fixen Route und holt die Kinder zu einer vereinbarten Zeit bei einer Pedibus-Haltestelle ab, um dann gemeinsam zur Schule zu gehen. Wie ein richtiger Bus, nur eben zu Fuß.
Mehr Verkehr bedeutet auch größere Gefahr
„Letztendlich geht es darum, dass sich die Kinder bewegen und dass man den Verkehr von der Volksschule wegbringt“, erklärt Ortschef Christoph Wolf. Denn mehr Verkehr bedeutet für Kinder auch eine größere Gefahr. Bei einigen Schulen, wie der neuen Volksschule in Bruckneudorf, wurde eine „Kiss-&-go“-Zone eingerichtet: ein Bereich in unmittelbarer Schulnähe, in dem die „Elterntaxis“ kurz halten dürfen, um ihre Kinder sicher aussteigen zu lassen.
Bereits seit dem Vorjahr gibt es eine gemeinsame Plakataktion vom Kuratorium für Verkehrssicherheit, der AUVA und dem Land Burgenland mit dem Titel „Augen auf, wir sind zurück!“. Damit sind vor allem Autofahrer aufgefordert, sich im Umfeld von Schulen rücksichtsvoll zu verhalten. Auch Schulwegpläne und verschiedene Workshops an Volksschulen sollen den täglichen Weg für die Kleinen sicherer machen.
Tipps für einen sicheren Schulweg:
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