102 von 254 Sturmeinsätzen fanden im Bezirk Horn statt. Die Feuerwehren sind für weitere Unwetter-Ausrückungen gewappnet.
Noch immer ist man mit der Beseitigung der Schäden im Land nach dem verheerenden Unwetter am Donnerstagabend beschäftigt. Nach der Tragödie der drei Wanderinnen (Seiten 14 und 15) bei Gaming im Mostviertel sitzt der Schock tief. Aber nicht nur dort blockierten viele umgerissene Bäume zahlreiche Straßen und Wege.
Viele Dächer beschädigt
Mehr als 250 Sturmeinsätze der Feuerwehren verzeichnete die Landeswarnzentrale Tulln. „Von vielen landwirtschaftlichen Objekten und Häusern wurden die Dächer abgetragen oder beschädigt“, schildert Sprecher Florian Steindl. Ernste Personenschäden waren ihm jedoch keine bekannt.
Oberleitungsschäden an den Bahnlinien
Oberleitungsschäden gab es in Krems und an der Franz-Josefs-Bahn im Waldviertel, die durch Ersatzverkehr kompensiert wurden. Wie die „Krone“ berichtete, war der Bezirk Horn Hotspot des Unwetters. Mit 102 Einsätzen waren 23 Feuerwehren mit 225 Kräften dort besonders stark gefordert.
Gerüstet für weitere Herausforderungen
Auch für den gestrigen Abend waren die Prognosen düster: „Und wir werden definitiv wieder für die Bevölkerung bereitstehen, wenn sie uns braucht“, versichert Katastrophenhilfsdienstkommandant Rainer Hubmayer.
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