Dass Hörbranz nach drei gespielten Runden in der Vorarlbergliga zusammen mit Hard ohne Punktverlust an der Tabellenspitze stehen würde, war nicht unbedingt zu erwarten. Komplett überraschend kam der starke Auftakt aber trotzdem nicht für die Verantwortlichen der Hörbranzer.
„Dass wir alle drei Spiele gewinnen, das hätte natürlich niemand gedacht. Aber ganz so verwundernd ist der gute Start nicht“, erklärt Sportchef Martin Sinz, „seit Matthias Koch im letzten Winter Trainer geworden ist, hat sich etwas entwickelt. Das hat Zeit gebraucht, aber jetzt kann es jeder sehen. Im Sandriesel wird jetzt anderer Fußball gespielt“
Am Ende der vergangenen Saison drehte Hörbranz auf, gewann drei Mal in Serie. Nun halten sie bei sechs Siegen in Folge. „Diesen Schwung konnte die Mannschaft mitziehen, der ganze Verein spürt das“, sagt Sinz, „und die Auslosung mit zwei Heimspielen gegen Gegner, die letzte Saison unsere Kragenweite hatten, war auch kein Nachteil.“
Das heutige Duell mit den Hardern ist für den Hörbranz-Sportchef nun ein echter Gradmesser. „Ich habe Spiele von ihnen gesehen, sie sind extrem effizient und haben sich super verstärkt im Sommer“, meint Sinz, „aber wir wollen zeigen, was wir können - und wir spielen daheim. Dort ist die Stimmung sicher gut, mein Gefühl ist es auch!“
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