Vor gut vier Jahren hat die Gemeinde das Jungscharheim geschenkt bekommen: Nun soll dort Neues Platz finden. Indes läuft die Rettung der Skischaukel Gaißau-Hintersee.
Vormittag, 10 Uhr, Gaißau: kein Wolke am Himmel, bestes Sommerwetter. Während unweit des Krispler Gemeindeamtes in der Volksschule neue, sogenannte Whiteboards (weiße, funktionale Tafeln) für rund 24.000 Euro montiert werden, wälzt Bürgermeister Andreas Ploner (ÖVP) neue Pläne.
Vor gut vier Jahren hat die Gemeinde das Jungscharheim von der Kirche zurückgeschenkt bekommen – die Kommune hatte das Gebäude in den 1960er Jahren verkauft. Nun starten die Planungsarbeiten: Das sanierungsbedürftige, mehr als 100 Jahre alte Gebäude gegenüber dem Krisplwirt soll künftig Platz für Schulungen, Besprechungen und Ähnliches bieten.
Schon im Herbst sollen erste Pläne auf dem Tisch liegen. „Nach den derzeitigen Baukostenentwicklungen werden wir wohl mit 800.000 Euro nicht auskommen“, befürchtet Ploner.
Im Zuge des Bauvorhabens soll zudem auch die Krispler Landesstraße in Richtung Felsen verlegt werden. Bis es soweit ist, wird es allerdings noch etwas dauern. Derzeit hat der Ortschef noch andere, aktuelle Themen im Programm – wie auch die Rettung der krisengebeutelten Skischaukel Gaißau-Hintersee.
Skischaukel-Lifte werden heuer wohl stillstehen
Wie berichtet, verkündeten die Eigentümer rund um Bernhard Eibl im April das Aus für das Skigebiet, ein Abbruchantrag für die Lifte wurde gestellt. Derzeit sind die Chefs der Umlandgemeinden – Krispl, Adnet, Faistenau, Fuschl und Hintersee – in Gesprächen mit Eigentümerin Lisa Schmidlechner. Eine Salzburger Investorengruppe sei bereit, das Skigebiet weiter zu führen, sagt Ploner. Dass heuer die Lifte wieder fahren, glaubt er nicht. „Es gibt ja kein Personal mehr.“
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