Die Fußballer liefen hier einst dem runden Leder nach. Künftig spielen am Gelände des früheren HSK-Sportplatzes mehr als 100 Kinder. Seit wenigen Wochen laufen die Bauarbeiten für einen neuen Halleiner Kindergarten.
Der Bedarf ist riesig. „Gut 90 Kinder sind derzeit auf der Warteliste für einen Kindergartenplatz“, sagt Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ). Der neue Kindergarten an der Wiestal Landesstraße bekommt vier Kleinkindergruppen und sechs Kindergartengruppen. Er hat eine Nutzfläche von knapp 1800 Quadratmetern.
Das Potenzial ist da, es entwickelt sich. Aber es sollte sich noch mehr tun in Hallein. Für die Jungen braucht es noch bessere Angebote.
Andreas Thonhofer wünscht sich mehr Leben in der Altstadt
Die L-Form des Baus soll bestmöglich vor dem Straßenlärm schützen. Das Gebäude bekommt eine Fassade aus Fichtenholz. Ein echter Hingucker: Vor dem Kindergarten wird ein Baum gepflanzt – dieser wird durch die Terrasse in den ersten Stock ragen. Die Baumkrone ist so für die Kinder direkt einsehbar. „Das ist mit Sicherheit das größte und wichtigste Projekt meiner Amtszeit“, sagt Stangassinger.
Hallein ist einfach eine wundschöne Stadt. Die Leute sind alle so nett – von der Mentalität ein bisschen wie in meiner Heimat Italien.
Lara Panciera betreibt mit ihrem mann den Eissalon Dolomiti
Laufen die Bauarbeiten nach Plan, startet der Betrieb Anfang des Jahres 2024. Alle Kinder und Pädagoginnen der Kindervilla in der Altstadt ziehen in den neuen Bau. „Und die Warteliste ist dann hoffentlich auch endlich Geschichte“, sagt der Stadtchef.
Recyclinghof und Kelten müssen vorerst warten
7,3 Millionen Euro lässt sich Salzburgs zweitgrößte Stadt den Neubau kosten. Ein Mammut-Projekt in Zeiten der massiven Teuerungswelle. Andere Bauvorhaben muss die Gemeinde vorerst aufschieben. Die Pläne für den Ressourcenpark im Stadtteil Gamp (Kosten: knapp 3,5 Millionen Euro) liegen vorerst ebenso auf Eis wie der Dachboden-Ausbau des Keltenmuseums (1,8 Millionen Euro).














Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).