Im Land Salzburg sind die Verdienstgrenzen, etwa für den Heizkostenzuschuss, viel tiefer angesetzt als in anderen Ländern.
Salzburg ist sehr streng, wenn es um Hilfen und Zuschüsse für jene geht, die wenig verdienen. „Anders als in Tirol oder Vorarlberg sind die Einkommensgrenzen in Salzburg besonders tief angesetzt. Das schließt viele vom Heizkostenzuschuss aus. Gerade Ältere mit niedrigen Pensionen fallen oft haarscharf durch“, kritisiert Kay-Michael Dankl (KPÖ Plus), Gemeinderat in der Stadt Salzburg.
Alleinstehende dürfen hierzulande gerade einmal 979 Euro im Monat verdienen. Zum Vergleich: In Vorarlberg sind es 1279 Euro. Das gleiche Bild ergibt sich bei Familien oder Paaren.
Und die Richtlinien lassen viele nur noch die Köpfe schütteln. So wurde einer Mindestpensionistin nach Jahren der Heizkostenzuschuss gestrichen. „Sie ist an Krebs erkrankt und bekommt einen kleinen Zuschuss. Jetzt ist sie geringfügig über der sehr niedrigen Einkommensgrenze und verliert erst recht wieder dringend benötigte Unterstützung“, sagt Dankl.
Lehrlingsgeld zählt voll zum Haushaltseinkommen
Derartige Beispiele gibt es einige. So hat eine alleinerziehende Salzburgerin den Anspruch für den Zuschuss verloren, weil der Sohn eine Lehre begonnen hat und dessen Entschädigung voll auf das Haushaltseinkommen angerechnet wird. Dankl fordert für das kommende Jahr eine Ausweitung der Grenzen: In der Steiermark liegt die Grenze bei 1328 Euro.








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