
Eine Straßensperre wurde durchbrochen, eine Kollision mit einem Dienstfahrzeug gab es auch - auf der Flucht Richtung Jennersdorf im Burgenland stoppte die Polizei dennoch ein Trio von mutmaßlichen Einbrechern. Mit einer Dienstwaffe musste ein Beamter dabei Warnschüsse abgeben, um die ungarischen Verdächtigen an der Flucht zu hindern.
Aufgefallen waren die Ungarn schon am Abend vor ihrem Beutezug durch die Oststeiermark und das Südburgenland. Beamte einer Zivilstreife hatten den verdächtigen Pkw der beiden Männer und ihrer Komplizin eine Zeit lang im Auge behalten, weil im Grenzgebiet zuletzt vermehrt Einbruchsdiebstähle verübt worden sind.
Sperre errichtet
Die Alarmglocken schrillten, als derselbe Wagen in der darauffolgenden Nacht erneut aufgetaucht ist und wieder von einer Zivilstreife bemerkt wurde. Kollegen errichteten sofort eine Straßensperre, um das Auto anhalten und genau unter die Lupe nehmen zu können.
Doch das Trio, das offenbar nach einem Einbruch auf dem Heimweg war, ließ sich nicht einmal durch eine Straßensperre stoppen und raste weiter Richtung Jennersdorf. Eine wilde Verfolgungsjagd begann.
Als das Trio die Flucht zu Fuß fortsetzen wollte, mussten die Beamten sogar zwei Warnschüsse abgeben, um das zu verhindern.
Ein Polizist zur "Krone"
Polizeiwagen angeworfen
Um die Polizisten am Überholen zu hindern, bewarfen die Flüchtenden das Dienstfahrzeug mit allerlei Gegenständen und krachten mehrmals mit dem Streifenwagen zusammen, ehe sie gestoppt werden konnten.
„Als das Trio die Flucht zu Fuß fortsetzen wollte, mussten die Beamten sogar zwei Warnschüsse abgeben, um das zu verhindern“, hieß es. Im Pkw wurden zwei Fahrräder um mehrere tausend Euro entdeckt. Für die drei Verdächtigen - 22, 29 und 33 Jahre alt - klickten die Handschellen. Sie stehen im Verdacht, weitere Coups begangen zu haben.
















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