„Wir haben nicht das Geld, um Weiterentwicklungen auf Vorrat zu produzieren“, erklärte Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach dem Grand Prix in Zandvoort. Gehen den „Silberpfeilen“ etwa mitten in der Saison die finanziellen Mittel für neue Teile aus?
Ganz so schlimm dürfte es nicht sein, dennoch ist beim Formel-1-Rennstall aus Brackley Sparen angesagt. „Wir versuchen, die Entwicklungen gleichmäßig über die Saison zu verteilen, basierend auf unseren Berechnungen, wann wir die größten Updates einbringen können, und mit Blick darauf, das Maximum für die Punkte in der WM herauszuholen“, kündigte Wolff an.
Strenge Budgetgrenze
Hintergrund: Um den Wettbewerb in der Formel 1 fair zu halten, wurde ein Budgetdeckel eingeführt. In der Saison 2026 dürfen die Teams nicht mehr als 184 Millionen Euro für Updates ausgeben. Heißt: Wer gleich zu Beginn der Saison sein Budget aus dem Fenster wirft, wird gegen Ende des Jahres Probleme bekommen.
Ist das bei Mercedes aktuell der Fall? „Nein, ich glaube nicht. Wir sind eine Organisation von einer gewissen Größe und Infrastruktur. Wir hatten ein sehr schnelles Auto und haben zwischen 50 und 100 Punkte wegen Verlässlichkeitsproblemen liegen lassen. Das hätte uns einen größeren Puffer verschafft. Wir arbeiten weiter daran, unseren Plan umzusetzen und mit unseren finanziellen Wirklichkeiten“, so Wolff.
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