Die Festspiele in Mörbisch und St. Margarethen ziehen Bilanz und wagen bereits einen Ausblick auf die Saison 2027.
Wagner ist gut, Puccini offenbar ein wenig besser: Über rund 90.000 Gäste konnte sich die Oper im Steinbruch St. Margarethen in der heurigen Saison freuen. Damit kamen an die 10.000 Opernfreunde mehr zu „Tosca“ als im Vorjahr zum „fliegenden Holländer“. Aufgrund der Nachfrage mussten sogar zwei Zusatzvorstellungen eingeschoben werden.
„Kultureller Leuchtturm“
Mit der Bilanz zeigt man sich daher zufrieden: „Die Oper im Steinbruch ist ein kultureller Leuchtturm mit weitreichender Strahlkraft für das gesamte Burgenland“, so Generalintendant Rico Gulda. Nächstes Jahr steht Giuseppe Verdis „Rigoletto“ am Spielplan. Der Vorverkauf hat das Vorjahresniveau längst überflügelt. „Die erfreuliche Nachfrage nach ,Rigoletto’ bestätigt eindrucksvoll die anhaltende Strahlkraft der Oper im Steinbruch“, meint Intendant Daniel Serafin.
Über 100.000 bei „Käfig voller Narren“
Ein paar Kilometer weiter in Mörbisch konnte man nicht ganz an den Erfolg des Vorjahres anschließen. 105.327 Besucher sahen den „Käfig voller Narren“. 2025 hatte „Saturday Night Fever“ für knapp 157.000 verkaufte Karten gesorgt. Dennoch zeigt man sich mit der Bilanz zufrieden, unter anderem weil die guten Kritiken nach der Premiere der Produktion ein Plus von 12.000 Tickets beschert hatten.
„Nach den musikalischen Erfolgen der vergangenen Jahre war es mir eine besondere Freude, unserem Publikum heuer mit ,Ein Käfig voller Narren’ eine Komödie voller Herz, Humor und Lebensfreude präsentieren zu dürfen“, sagt Generalintendant Alfons Haider nach 21 Vorstellungen.
„Mamma Mia“ im Jahr 2027
Dass die Besucherzahlen nächstes Jahr deutlich höher ausfallen werden, gilt als so gut wie fix: 2027 kehrt mit „Mamma Mia“ ein absoluter Publikumsmagnet auf die Seebühne zurück. Im Vorverkauf sind bereits jetzt 50.000 Karten weg. 2023 erwies sich das Musical mit mehr als 180.000 Besuchern als Mega-Erfolg.
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