Erst saniert, abgelöst und dann lange nichts! Doch 2023 sollen die leerstehenden Bauten in der Waldeggstraße nun doch endlich weichen. Die Asfinag hat die Abbruchsbewilligung beantragt.
Mir wäre es am liebsten, wenn die Häuser morgen abgerissen werden“, hatte im Jahr 2012 SP-Stadtchef Klaus Luger – damals noch Vize – im Bezug auf die Wohnbauten in der Waldeggstraße gemeint. Ohne zu ahnen, dass die Häuser zehn Jahre später immer noch stehen würden.
Seit 2009 großteils verlassen
Rückblick: Nachdem entschieden wurde, dass die 24 Wohngebäude dem künftigen Westring weichen sollen und 2009 der Großteil der Wohnungen bereits leer stand, weil sie die Asfinag abgelöst hatte, hatten sich mit der Zeit Obdachlose und Bettler dort eingenistet. Was schließlich dazu führte, dass man die leeren Häuser verbarrikadieren musste und Securitys zur Bewachung abgestellt wurden. Abreißen konnte man die teils baufälligen Häuser nicht, weil die Umweltverträglichkeitsprüfung auf sich warten ließ. Ein weiteres Kuriosum: Obwohl bereits seit 2004 klar war, dass die Häuser früher oder später dem Erdboden gleichgemacht werden, wurden dennoch 2007 manche Wohnblöcke runderneuert, erhielten einen Vollwärmeschutz und neue Fenster. Bei einigen wurde nachträglich sogar noch ein Aufzug angebaut - alles kräftig „bezuschusst“ vom Land, obwohl die Waldeggstraße nur wenig später zur „Geisterstraße“ mutierte.
Abbruch soll acht Monate in Anspruch nehmen
Nun soll es aber bald so weit sein. Aktuell wird gerade der Antrag auf Abbruchbewilligung eingebracht. Geht es nach der Asfinag, soll der Abriss Anfang 2023 starten. In den ersten Wochen werden die Häuser entkernt, der eigentliche Abbruch soll dann rund acht Monate dauern.









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