Pipeline stillgelegt

OMV: 70 Prozent weniger Gas als bestellt

Wirtschaft
11.07.2022 11:00

Der Ausfall durch die Wartungsarbeiten an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 trifft die Gasversorgung Österreichs massiv. Die OMV spricht von 70 Prozent weniger Erdgas als bestellt.

Die OMV erhalte heute, Montag, um rund 70 Prozent weniger als nominiert, sagte OMV-Sprecher Andreas Rinofner. Zuletzt, seit Mitte Juni, hatte Gazprom ungefähr die Hälfte der bestellten Menge geliefert.

Ein Techniker des russischen Gasversorgers Gazprom überwacht den Status der Nord-Stream-Pipeline. (Bild: APA/AFP/Alexander NEMENOV)
Ein Techniker des russischen Gasversorgers Gazprom überwacht den Status der Nord-Stream-Pipeline.

Ob die Gasspeicher trotz der Lieferkürzungen weiter befüllt werden können, hänge auch vom jeweiligen Tagesverbrauch und dem Zukauf am Spotmarkt ab, so der Sprecher. Die tatsächlich gelieferten Mengen und wie viel davon eingespeichert wurde, stehen erst ein bis zwei Tage später fest.

Aktuelle Versorgung in Österreich gesichert
Auch für Österreich bedeutet die Lieferunterbrechung weniger Erdgas aus Russland. Laut Regulierungsbehörde E-Control werde zwar weniger Gas gespeichert werden können, dennoch sei die aktuelle Versorgung aber gesichert. Österreich erhält den Großteil der Gaslieferungen über die Ukraine, nicht über die Pipeline Nord Stream 1.

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