Neonazi festgenommen
Frau (60) bei Messerangriff in Schweden getötet
Auf der schwedischen Insel Gotland wurde am Mittwoch bei einem politischen Treffen eine Frau erstochen. Bei dem Täter soll es sich um einen 33-jährigen Neonazi handeln. Er wurde von der Polizei festgenommen.
Wie die schwedische Polizei mitteilte, wurde die etwa 60-jährige Frau zur Mittagszeit in der Stadt Visby niedergestochen und erlag ihren Verletzungen.
„Leider kann ich Ihnen mitteilen, dass eine Frau ihren Verletzungen erlegen ist“, sagte der Polizeichef von Gotland, Fredrik Persson. Das Motiv sei noch unklar. Der Täter wurde wegen Mordverdachts in Gewahrsam genommen.
Die Zeitung Expressen berichtete, der Verdächtige habe mutmaßlich Verbindungen zur Neonazi-Gruppe NMR, was von den Ermittlern zunächst nicht bestätigt wurde. Ob die rechtsextremen Aktivitäten des Mannes mit der Tat zu tun haben, will die Polizei laut der schwedischen Boulevardzeitung Aftonbladet vorerst nicht kommentieren.
Polizeichef Persson sagte, es stellten sich eine Reihe von Fragen. Schließlich sei der Angriff zur Mittagszeit in der Innenstadt auf einem bekannten Platz erfolgt, wo sich zu diesem Zeitpunkt viele Menschen aufhielten.
Das politische Festival "Almedalen Woche" zieht Tausende von Menschen an. Dort halten führende Politiker des Landes jedes Jahr Reden und mischen sich unter die Wähler und Touristen.












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