Bereits im Frühjahr 2010 gerieten ein 41-Jähriger aus dem Kosovo sowie ein 36-jähriger Vorarlberger ins Visier der Ermittler. Der Kosovare soll mehrere Kilogramm Kokain in den Niederlanden organisiert haben und die Drogen von Kurieren via Deutschland in die Schweiz und nach Vorarlberg schmuggeln haben lassen. Der Österreicher soll der Boss der illegalen Drogengeschäfte im Ländle gewesen sein.
Erste Festnahmen im Oktober 2010
Ende Oktober 2010 konnten dann in Vorarlberg zwei bosnische Drogenkuriere festgenommen werden, die ein knappes Kilogramm Kokain bei sich hatten. In einem raffinierten Versteck im Kurierfahrzeug (weiteres Bild) wurde ein Kilogramm Kokain (Bild) gefunden und sichergestellt. Das Suchtgift war für die beiden Drahtzieher, den 41-jährigen Kosovaren und den 36-jährigen Vorarlberger, bestimmt.
13 Personen in Österreich verhaftet, 60 angezeigt
In Österreich wurden nach akribischen Ermittlungen schließlich 13 Verdächtige verhaftet und drei davon bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Dem 36-jährigen österreichischen Haupttäter wurde der Kokainhandel mit rund 2,4 Kilogramm angelastet. Weitere 60 Menschen wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Auch der 41-jährige kosovarische Kokainlieferant konnte bereits festgenommen werden. Er hat die Lieferungen von mindestens vier Kilogramm Kokain in die Schweiz zu verantworten und muss mit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe rechnen. Er wird sich in den Niederlanden oder der Schweiz für seine Kokainlieferungen verantworten müssen.
Als Hauptabnehmer konnte ein 44 Jahre alter Serbe ausgeforscht werden, dem aber vor seiner Festnahme die Flucht gelang. Nach ihm wird per internationalem Haftbefehl gesucht.
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