Nach nicht einmal einem Jahr Amtszeit war Berni Kletzl Ende April als Anif-Trainer überraschend hinausgeworfen worden. Knapp zwei Wochen später hat der 37-Jährige einen neuen Job, ist er wieder zurück. Denn Kletzl beerbt ab Sommer Franz Aigner als Coach von Wals-Grünau!
„Wir haben einen jungen motivierten Trainer gesucht, der noch dazu aus der Region kommt. Und wir wollten nicht lange warten“, weiß Heli Rottensteiner, dass Kletzl das Anforderungsprofil erfüllt. Rottensteiner selbst wird nach der Saison vom Aigner-„Co“ zum Sportlichen Leiter.
Das Interesse der anderen Seite habe Kletzl von Beginn an gespürt, auch die Gespräche seien gut gewesen. „Wir haben uns sehr schnell geeinigt. Das ist eine sehr spannende Aufgabe“, ist Kletzl motiviert. Emre Ispiroglu wird ihm als Co-Trainer zur Seite stehen.
Ab Sommer trifft der gebürtige Oberndorfer auch auf einen alten Bekannten: SAK-Leitwolf Stefan Federer. Der wechselt, wie die „Krone“ berichtete, mit Knipser Petrit Nika nach Grünau. Mit Federer kickte Kletzl einst gemeinsam für Seekirchen und Austria Salzburg. „Eine lässige Geschichte, ich freue mich darüber“, grinste Kletzl.
Fast alle bleiben
Wals-Grünau will das junge Mannschaftsgefüge mit gestandenen Kickern verstärken. „Wir wollen Grünau in die richtige Richtung lenken“, weiß Rottensteiner. Der vermeldete, dass alle Spieler bis auf Niklas Thanhofer (USA) bleiben werden.
Einer dieser Leistungsträger ist Kapitän Tom Pertl. Auf den Ausfall des Abwehrchefs (Kreuzbandriss) müssen die Grünauer auch noch reagieren. Das Duo Federer/Nika wird nur der Anfang sein.
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